Lieblingsartikel 2016 der Faktor-A-Redaktion

Best-of 2016

Der Fak­tor-A-Jah­res­rück­blick

Services der Bundesagentur für Arbeit
Mein Faktor A

Kommunikation mit Mitarbeitern, Einstellung von Flüchtlingen, Ideen und Innovationen: Die Redaktion von Faktor A zeigt ihre persönlichen Highlights 2016 im Jahresrückblick.

Katharina Werle ist Bildredakteurin bei Faktor A.
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Bildredakteurin Katharina Werle

Katharina Werle, Bildredakteurin

Home Office: Biss zu Hause?

Mein Lieblingsartikel aus dem Jahr 2016 ist der Home-Office-Praxischeck. Die Digitalisierung macht es möglich, dass neue Berufe entstehen und theoretisch von überall ausgeübt werden können. Statt im Stau zu stehen oder lange Anfahrtswege auf sich zu nehmen, kann man sich seine Zeit flexibel einteilen: Das Kind von der Kita abholen, mit dem Hund Gassi gehen – all dies lässt sich besser organisieren. Und die Arbeit kommt trotzdem vom Tisch. Neben den Vorteilen, die meiner Meinung nach beim Home Office überwiegen, hat die Heimarbeit natürlich auch Nachteile.

Die drei Protagonisten, die im Artikel vorgestellt werden, berichten ausführlich über beide Seiten und vermitteln einen interessanten Eindruck, wie der Alltag im Home Office in Wirklichkeit aussieht. Flexible Arbeitszeitmodelle und Home Office sind Faktoren, die für Fachkräfte bei der Wahl ihres Arbeitgebers entscheidend sein können. Daher sollten sich Führungskräfte und Unternehmer mit diesem Thema beschäftigen, Faktor A gibt einen ersten Ansatzpunkt.

Dirk Heurich ist technischer Projektleiter bei Faktor A.
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Dirk Heurich, technischer Projektleiter

Dirk Heurich, technischer Projektleiter

Gerald Hüther: Wie man Mitarbeiter motiviert

Als Betriebsrat sind Führungsfragen für mich ein zentrales Thema. Ein Mangel an Motivation begegnet mir sehr häufig in Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen. Gerald Hüther erklärt in den Faktor-A-Videos überzeugend und mit großer Ruhe, wie man die verschiedensten Mitarbeiterpersönlichkeiten motiviert. Dass Supportive Leadership, also Herausforderungen und Lob durch Führungskräfte als motivierendes Prinzip, viel mit der Funktionsweise unserer Gehirne zu tun hat, finde ich dabei einen besonders interessanten Aspekt. Ich wünschte, ich könnte jeden schwierigen Chef zu einem Coaching durch Herrn Hüther verpflichten.

Kurt Eikemeier ist Chefredakteur von Faktor A
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Kurt Eikemeier, Marketing der Bundesagentur für Arbeit

Kurt Eikemeier, Marketing der Bundesagentur für Arbeit

Ideen-Management: Innovation lernen

Das ist für mich ein Thema, das eigentlich jeden Menschen angeht, der arbeitet. Wie kommt man auf neue Ideen? Wie kann man bestehende Produkte, Abläufe oder Dienstleistungen verbessern? Meistens braucht man einen Anstoß von außen oder von Kolleginnen und Kollegen aus der Firma, um aus den eigenen Denkkreisen herauszukommen und neue Wege zu finden.

Für mich hat dieses Thema viel mit Teamarbeit zu tun. Ich habe es am eigenen Leib erlebt, was man erreichen und wie innovativ man sein kann, wenn man in einem sehr gut funktionierenden Team arbeitet. Dabei war es in meinem Fall völlig egal, dass das eine Team in der BA war und das andere ein externer Dienstleister. Wichtig ist, dass die gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten gefördert wird. Hat man diesen ersten wichtigen Schritt geschafft, müssen natürlich die neuen Ideen geprüft und umgesetzt werden. Das ist für jeden Arbeitgeber ein sehr gutes Mittel, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und Wertschätzung zu transportieren. Also irgendwie ein Thema, das jeden angeht, der arbeitet.

Christoph Schneider, Marketing der Bundesagentur für Arbeit

Erreichbarkeit im Urlaub: Sommer, Sonne, Mails vom Chef

Mein Lieblingstext ist sicherlich ein Thema, das im Unternehmen und unter Kollegen viel diskutiert wird. Meist muss aber jeder für sich entscheiden, wie er mit der Erreichbarkeit im Urlaub umgeht.

Ich finde das Thema besonders unter dem Aspekt Arbeiten 4.0 spannend. Nicht nur im Urlaub, auch nach Feierabend stellt sich die Frage, wie man mit E-Mails vom Chef umgeht. Wer kann sich erlauben, nach der offiziellen Arbeitszeit nicht noch mal kurz aufs Handy zu schauen und vielleicht doch die eine oder andere wichtige Nachricht zu beantworten? Im Urlaub soll ich als Mitarbeiter eigentlich entspannen. Aber wie entspannend ist es, wenn ich nicht auf das Handy blicke und im Ungewissen bin? Was, wenn die Vertretung die Aufgaben nicht erledigen kann, da sich kaum ein Unternehmen erlauben kann, zwei oder mehr Fachexperten auf einem Gebiet zu beschäftigen? Entspanne ich dann nicht mehr, wenn ich auch mal aufs Handy schaue und weiß, dass alles im Unternehmen problemlos abläuft?

In diesem Bereich muss jeder seinen eigenen Weg finden. Als Digital Native stört es mich nicht, aufs Handy zu schauen, da ich es privat auch immer dabeihabe. Ich kann selbst entscheiden, wie ich damit umgehe, wie oft ich meine Mails prüfe und ob ich antworte oder anrufe. Einen schönen Urlaub!

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Online-Redakteurin Julia Holzapfel

Julia Holzapfel, Online-Redakteurin

Wertschätzung: Der Mensch im Mittelpunkt

Eines meiner Faktor-A-Highlights 2016 war die Reportage über den Unternehmer Hartwig Marx: „Der Mensch im Mittelpunkt“. Er beschäftigt in seinem Betrieb in der Eifel 266 Mitarbeiter, darunter Führungskräfte, „die nicht nur fachlich, sondern vor allem menschlich überzeugen müssen“. Ich bin der Meinung, dass durch schlechte Führung sehr, sehr viel Potenzial in deutschen Unternehmen verloren geht. Mitarbeiter haben so viele gute Ideen! Meiner Erfahrung nach bringen sie sie aber nur dann ein, wenn sie als Mensch wertgeschätzt werden, wenn ihnen zugehört wird, wenn auf Augenhöhe miteinander gearbeitet wird. Deshalb finde ich es wichtig, dass es Unternehmer wie Hartwig Marx gibt. Und dass Faktor A über sie berichtet.
Zugegeben, die dazugehörige Fotoserie, mit bestens in Szene gesetztem Bürohumor („Ich Chef, du nix!“) hat meine Auswahl doch ein wenig beeinflusst.

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Jochen Brenner, Chefredakteur

Jochen Brenner, Chefredakteur

Job gesucht, Aufgabe gefunden

In Deutschland leben 7,5 Millionen Menschen,
die eine Schwerbehinderung haben. Sehr viele von ihnen haben ihren Alltag gut im Griff – aber finden nur schwer einen Job. Der Artikel „Job gesucht, Aufgabe gefunden“ erzählt eine dieser vielen kleinen Geschichten, die beweisen, dass es anders geht, wenn Arbeitgeber bereit sind, genau hinzuschauen – und wenn es jemanden gibt, der den Menschen mit Behinderungen mit Rat und Tat zur Seite steht. Wenn auch nur eine Unternehmerin oder ein Unternehmer nach der Lektüre des Artikels denkt: „Toll, das mache ich auch“, dann hat sich die Arbeit daran schon gelohnt.

A. S., Marketing der Bundesagentur für Arbeit

Loben: „Haben Sie toll gemacht“

Wer möchte lobende Worte nicht gern hören? Sie lösen in uns nicht nur Wohlgefühl aus, sondern führen zu mehr Energie, die sich letztlich in besserer Leistung auszahlt. Ein Plus also für jeden Chef, der Wert auf zufriedene Mitarbeiter legt. Und gerade in Zeiten, in denen gute Fachkräfte vielerorts immer schwerer zu finden sind, zählt eine wertschätzende Haltung gegenüber den Beschäftigten doppelt. Der kurzweilige Artikel vermittelt nicht nur positive Denkanstöße, sondern enthält auch Tipps von einer Expertin – damit Lob auch als Lob ankommt.

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Kommentare

Sehr geehrtes Faktor A-Team, ich bin Vorsitzende von einem kleinen Betreuungsverein, bzw. für Ambulant betreutes Wohnen für seelisch behinderte Menschen und finde in Ihren Mitteilungen viel Anleitung. Das betrifft viele Kommentare und Berichten.
Ich möchte mich dafür bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen und Ihren Familie ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr Mit freundlichen Grüßen Christel Mehnert

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