Kreativitätstechniken bringen Sie und Ihr Team auf neue Ideen

Krea­ti­vi­täts­tech­ni­ken

Die drei bes­ten Tricks für gu­te Ide­en

Services der Bundesagentur für Arbeit
Mein Faktor A

Kreativität ist harte Arbeit - und manchmal mühsam. Wenn es mal nicht weitergeht, helfen Kreativitätstechniken. Sie lösen Denkblockaden in langen Meetings auf und eröffnen so den Zugang zu neuen Ideen, die ihr Team und Sie weiterbringen. Faktor A zeigt die wichtigsten Techniken im Video.

Die Hüte-Methode

Was sie ist:

Diese Technik ist eine Art Rollenspiel mit großem kreativen Potenzial und hohem Spaßfaktor.

Wie sie funktioniert:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen unterschiedliche Rollen ein, die durch verschiedenfarbige Hüte symbolisiert werden. Jeder Hut entspricht einer bestimmten charakteristischen Denkweise oder einem Blickwinkel. Dadurch wird eine zielgerichtete Diskussion über ein bestimmtes Thema möglich und gleichzeitig kein Blickwinkel übersehen.

Wofür sie sich besonders gut eignet: 

Die Hüte-Methode eignet sich besonders zur Bearbeitung komplexer Aufgabenstellungen. Geeignet ist sie auch, um bereits erarbeitete Lösungen (neu) zu bewerten, zu verbessern oder aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Die Superhelden-Methode

Was sie ist:

Diese Technik baut auf dem Populärwissen über Superhelden auf und bietet auch Zurückhaltenderen eine Bühne.

Wie sie funktioniert:

Die Beteiligten geben vor Superhelden zu sein (ob Superman, Spiderman oder James Bond spielt keine Rolle). Dies verhilft dazu, außerhalb der Norm zu denken und Ideen zuzulassen, die einem sonst nicht kommen würden.

Wofür sie sich besonders gut eignet: 

Die Superhelden-Methode passt zu Teams, die sich noch nicht lange kennen und noch über wenig Erfahrung in der kreativen Zusammenarbeit verfügen. Die Vorgabe, Superheld zu sein, macht es Fremden leichter, bereits vorhandene Fähigkeiten zu zeigen, ohne als Selbstdarsteller zu wirken.

Der Blick in die Vergangenheit

Was sie ist:

Diese Technik ist ein Gedankenexperiment, das den Blick aufs große Ganze lenkt.

Wie sie funktioniert:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen sich die Frage, wie Menschen in der Vergangenheit ein bestimmtes Problem angepackt hätten – unter Berücksichtigung der Möglichkeiten, die den Menschen früher zur Verfügung standen, um ähnliche Probleme zu lösen. Wie haben Menschen vor der Erfindung des Autos logistische Aufgaben gemeistert? Wie hat zielgruppengenaue Werbung vor dem Internet funktioniert? Vor welche Aufgaben stellte die Industrialisierung Unternehmer?

Wofür sie sich besonders gut eignet: 

Der „Blick in die Vergangenheit“ funktioniert besonders gut, wenn Sie mit Ihrem Team vor einem kniffligen Problem stehen. Die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten vergangener Epochen bringt die Fantasie und das Wissen ihrer Mitarbeiter in Schwung und zwingt sie auf spielerische Art und Weise, über den Tellerrand hinauszusehen. Die Lösung liegt dann oft in einer Methode, die Techniken unserer Zeit voraussetzt. Der Weg dorthin aber führt über die Vergangenheit in die Gegenwart.

Funktioniert’s?

Ihre Erfahrung mit Kreativitätstechniken

Setzen Sie Kreativitätstechniken in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Abteilung ein? Welche guten oder schlechten Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Oder bringt das in Ihren Augen alles nichts? Tauschen Sie sich mit der Redaktion und anderen Lesern über die Sprechblase aus!

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Kommentare

Als Kreativitätsscout für Unternehmen, weiß ich, wie schwer es ist, kleine und mittlere Unternehmen bzw. Unternehmer für das Thema "Kreativität im Unternehmen" zu begeistern. Schade, denn dadurch lassen sie ein ungeheures Innovationspotenzial "links liegen". Was für große Unternehmen eine Selbstverständlickeit ist, ist für kleine und mittlere Unternehmen oft Neuland, das man lieber nicht betritt.

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Jochen Brenner, Henning Christiansen