Design Thinking

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Design Thinking ist ein neuartiger Ansatz, wie Probleme gelöst werden und Innovationen entstehen können. Worum es geht und was er Unternehmen nutzt, erklärt Experte Ulrich Weinberg.

Seit mehr als zehn Jahren existiert am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam die School of Design Thinking. Sie will nach ihrem Vorbild an der amerikanischen Stanford-University den Kreativprozess umkrempeln. Studierende, Arbeitnehmer und Unternehmer lernen hier, wie mit einer neuen Methode mehr und bessere Ideen entstehen. Wir haben mit dem Leiter der School of Design Thinking gesprochen, Prof. Ulrich Weinberg. In den ersten sieben von insgesamt 13 Video-Statements erklärt er, worum es bei Design Thinking geht und wie auch mittelständische Unternehmer davon profitieren können.

Was ist Design Thinking?

Was ist Design Thinking?

Design Thinking ist ein Ansatz, mit dessen Hilfe Probleme gelöst, Fragestellungen beantwortet oder neue Produkte und Dienstleistungen erstellt werden können. Ausgangspunkt bei diesem Ansatz ist immer die Frage: „Was will und braucht der Nutzer?“ Design Thinking lässt Experten verschiedener Disziplinen gemeinsam an einem Thema arbeiten, um möglichst viele Facetten einer Fragestellung abzudecken. Was der Ansatz noch beinhaltet, erklärt Ulrich Weinberg im Video.

Wie läuft ein Design-Thinking-Prozess ab?

Die sechs Schritte des Design Thinking Prozesses

Immer wieder zurück zur Nutzerperspektive – das ist der wohl wichtigste Baustein der Design-Thinking-Methode. Man arbeitet nicht linear Punkt für Punkt ab, sondern überprüft ständig seine Ergebnisse, geht wieder einen Schritt zurück, probiert aus – und stellt dann wieder alles infrage. Wie und warum Unternehmen mit Design Thinking dennoch zu Lösungen kommen, erklärt Ulrich Weinberg im Video.

© HPI School of Design Thinking

Welche Vorteile hat Design Thinking?

Die Vorteile von Design Thinking

Wenn Experten unterschiedlicher Gebiete an einer Sache arbeiten, beflügeln sie sich gegenseitig. Im Video erklärt der Design-Thinking-Experte, wie dadurch ein „menschlicher Supercomputer“ entsteht und welchen Vorteil das für die Innovationsprozesse in Unternehmen bringen kann.

Warum sollten Unternehmen Design Thinking einführen?

Warum Unternehmen sich mit Design Thinking beschäftigen sollten

Lineare Denkmuster und nach Fachgebieten getrennte Abteilungen sind Schnee von gestern. Zukunftsorientierte Unternehmen nutzen für ihre Innovationsprozesse Strategien, die zu einer digitalisierten Umgebung passen. Oder wie Ulrich Weinberg es formuliert: Wer fortschrittliche Lösungen finden will, muss raus aus der „Brockhaus-Welt“.

Konkrete Ansätze, um Design Thinking im Unternehmen einzuführen

Design Thinking im Unternehmen einführen

Haben Sie schon einmal überlegt, ein Problem von einer Uni-Gruppe lösen zu lassen? Die Sicht der unternehmensfremden und motivierten Studierenden bringt nicht nur frischen Wind in den Betrieb, sondern ist obendrein eine Möglichkeit, den Design-Thinking-Prozess kennenzulernen. Auf thisisdesignthinking.net wird durch Fallstudien von Unternehmen dargestellt, wie sich der Ansatz im Betrieb konkret umsetzen lässt.

Wie viel Zeit benötigt ein Design-Thinking-Prozess?

Wie viel Zeit braucht ein Design Thinking Prozess?

Um Design Thinking einzuführen, braucht es in etwa drei Monate. Zwischen Tagen, an denen die Mitarbeiter Input bekommen, bekommen Sie Zeit, um Dinge und Ideen auszuprobieren und Schleifen zu drehen. Die School of Design Thinking unterstützt Unternehmen bei dem Prozess.

Wie kann Design Thinking Prozesse und Strukturen in einem Unternehmen verbessern?

Wie Design Thinking Prozesse in Unternehmen verbessern kann

Design Thinking eignet sich nicht nur als Kreativlösung, um neue Produkte und Dienstleistungen zu kreieren und auf den Markt zu bringen. Auch um unternehmensinterne Prozesse umzukrempeln und zu verbessern, kann die Methode angewendet werden, erklärt Ulrich Weinberg.

Fortsetzung folgt …

Warum ist die Nutzerperspektive so zentral bei guten Innovationen, und wie kann ich den Erfolg beim Design Thinking messen? Diese und weitere Fragen beantwortet Experte Ulrich Weinberg im nächsten Teil der Serie – ab Januar 2019 auf Faktor A.

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Anna Sola
Titelfoto: © Ojo Images/Getty